Das Expertenforum

Belastungshypertonie

Autor
Datum
Gaby
01.12.2018, 14:55 Uhr

<span>Liebe Experten,</span>

<span>ich hatte gestern ein Belastungs-EKG.</span>

<span>Ich bin 52, weiblich, 1,78cm, 60 kg, laufe seit 10 Jahren regelmäßig 2-3 x wöchentlich 10 km.</span>

<span>Zu Beginn lag mein Blutdruck bei 120/70.</span>

<span>Unter der Belastung hatte ich dann bei 125 Watt am Ende einen Blutdruck von 200/100. Ich bin dann noch kurz auf 150 Watt gefahren, aber der Widerstand war mir zu stark.</span>

<span>Mein Puls lag bei 157. Ich fühlte mich gut.</span>

<span>Habe ich eine Belastungshypertonie?</span>

<span>Vor allen Dingen der diastolische Wert ist doch zu hoch, oder? Man sagt doch, dass dieser sich eigentlich gar nicht verändert oder eben nur leicht.</span>

<span>Ich hatte vor vier Jahren ein Belastungs-EKG und Rahmen einer Myokardszintigrafhie, da war mein Blutdruck zu Beginn 110/80 und bei 150 Watt bei 140/ 80 bei einem Puls von 168. Das ist doch eher normal. Auch die Sintigrafhie war unauffällig.</span>

<span>Beim Arzt würde mir gesagt, dass die Werte von 200/100 ok wären. Im Netz lese ich was anderes.</span>

<span>Ich habe jetzt natürlich Angst zu joggen. Wie gefährlich ist dieser Blutdruck bei Belastung und wie kann das so plötzlich so sein?</span>

<span>Vielen Dank für Ihre Antwort</span>

Dr. med. Karl-Friedrich Schmitz
02.12.2018, 15:44 Uhr

Sehr geehrte Nutzerin dieses Forums,

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auch nach meiner Ansicht ist der Belastungswert von 200/100 mmHg bei einem normalen Ausgangswert nicht zu hoch, er sollte zumindest nicht zum Abbruch der Belastung geführt haben. Es ist sicherlich aber auch wichtig, die gesamte Belastungsphase bis zum Abbruch zu bewerten. Ihr behandelnder Arzt hat dies offensichtlich getan und die Belastungsuntersuchung für "ok" erklärt. Dann sollten Sie das sicherlich für Ihren Kreislauf gesunde Joggen nicht einstellen, sondern gerne weiterhin regelmäßig Sport treiben.

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Viele Grüße

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K.F. Schmitz

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