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Extrasystolen seit 3 Wochen

Autor
Datum
Pintbreaker
29.10.2019, 18:54 Uhr

Guten Tag

 

Ich leide seit Jahren an supraventrikulären Tachikardyien. Seit dem ich vor etwa einem Jahr auf einen niedrig dosieren Betablocker eingestellt wurde habe ich sozusagen meine Ruhe. Eine kleine Episode mal ausgenommen die ich alleine durch ein Vargus Manöver beenden konnte.

Seit etwa drei Wochen habe ich sehr viele Extrasystolen die sich durch kurze Aussetzer im Herzrythmus äußern. Vor drei Tagen war es besonders Schlimm und seit dem bin ich natürlich extra wachsam und höre in mich rein, fühle den Puls etc.pp. Gefühlt habe ich etwa 4-5 Aussetzer in der Minute. Ich muss dazu sagen das ich unter einer Angststörung leide und eine Depression hinter mir habe, deswegen weiß ich auch um die Rolle die die psyche dabei spielen kann.

Ich bin trotzdem zu meiner Hausärztin gegangen. Sie konnte keine Extrasystolen spüren und au h Blutdruck und Puls waren super. Sie hat mich zu einem Kardiologen überwiesen, zwecks einem 24h EKG. Nun hat man mir dort gesagt ich muss noch eine Woche warten bis ich dieses EKG bekomme. Ich fühle mich damit sehr unwohl und mein Kopf und ergo auch mein Herz geben keine Ruhe, da die Informationen zu Extrasystolen ziemlich dürftig geflossen sind. Ich hatte das Gefühl man nimmt mich nicht ernst. Ich habe sonst allerdings au h keine begleitenden Symptome wie Schwindel oder Atemnot. Inwieweit können Extrasystolen gefährlich werden. Ich bin 38 Jahre alt, nicht Übergewichtig, aber auch nicht wirklich sportlich, Nikotin ist leider immer noch ein Problem. Ansonsten keine Genussgifte.

Vielleicht kann mich hier irgendjemand ein wenig beruhigen und mir meine Angst ein wenig nehmen.

 

Dankeschön

Dr. med. Karl-Friedrich Schmitz
30.10.2019, 10:32 Uhr

Sehr geehrter Nutzer des Forums,

vielen Dank für die Anfrage. Die Tatsache, dass Sie etwas auf ein LZ-EKG warten müssen begründet sich nicht auf der Missachtung Ihrer Beschwerden sondern liegt einfach daran, dass in einer Praxis bei begrenzter Anzahl von Geräten schon einmal Wartezeiten entstehen. Nach Ihren Schilderungen gehe ich aber davon aus, dass Sie die kurze Zeit durchaus gefahrlos abwarten können. Aus meiner Sicht ist eine bedrohliche Herzrhthmusstörung doch sehr unwahrscheinlich.

 

Mit freundlichem Gruß

 

K.F. Schmitz

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