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Herzstolpern und starkes Schwitzen mit LT75 nach reduzierung Symptomabnahme

Autor
Datum
Sharina
22.02.2020, 12:29 Uhr

Liebes ÄrzteTeam derzeit bin ich in Verunsichert deswegen wende ich mich an Sie.Ich habe Hashimoto und in ÜF öfter mal mit Herzstolpern u.Schwitzen zu tun gehabt. Bis vor ein paar Wochen nahm ich LT75 komm damit nun aber so nicht mehr zurecht, hab starkes Schwitzen und Stolpern,nach Absetzen der Dosis nehmen die Symptome ab.Bin mit alten Blutwerten ungf.1 Jahr alt und LZEKG zu einem neuen Arzt. Dieser weigert sich neue Werte abzunehmen,sagt das alte LZEKG sei nicht schlimm, ich solle LT 25 nehmen und Bisoprolol 2,5, könne ich nehmen müsse es aber nicht.Dann änderte er die Meinung solle doch LT75 nehmen,ich sagte es sei zuviel, wir einigten uns auf LT50.LZEKG bekam ich auch.Am nächsten Tag ging ich am Nachmittag erneut in die Praxis.Er frug ob ich Bisoprolol genommen hab, ich verneinte, da wurde er sehr verärgert u.frech, mein LZEKG wiesen Stolperer auf mein Herz sei zu schnell wenn ich dieses Mittel nicht nehme könne es gefährlich werden.Ich weiß das es bei einer ÜF nicht genommen werden darf.Teilte ihm meine Angst mit, da müsse er mir Antidepressiva verschreiben und die hätten auch Nebenwirkungen. ich verlies wortlos und weinend die Praxis.Ich spür kein Herzrasen nur ein stolpern.Puls immer unter 100. Ich bitte um Rat dieser Arzt hat mir total Angst gemacht. Liebe Grüße

Dr. med. Ingo Bläse
24.02.2020, 17:53 Uhr

Sehr geehrte Frau Sharina,

ich glaube, dass Sie eher ein Kommunikationsproblem als ein in diesem Forum zu klärendes medizinisches Problem haben.

Suchen sie sich einen kompetenten mit Schilddrüsenerkrankungen erfahrenen Kollegen/Kollegin. Egal ob Hausarzt, Kardiologe oder Endokrinologe, die Erfahrung und die persönliche Beziehung müssen stimmen.

Sie müssen sich bei ihr/ihm aufgehoben fühlen und er/sie muss Ihnen zuhören. Gerade die Reaktion auf Schilddrüsenhormone ist sehr unterschiedlich und was für den einen richtig ist, kann für den nächsten Patienten zu wenig oder zu viel sein. Zusätzlich entspricht die im Labor gemessene Hormonkonzentration nicht unbedingt der Symptomatik.

Sie merken, es kann schwierig sein und das richtige "Team" ist wichtig.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. I. Bläse

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