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PFO Verschluss nach TIA?

Autor
Datum
agnes
19.10.2018, 09:06 Uhr

Sehr geehrtes Expertenteam, im Februar 2018 hatte ich eine TIA. Es traten ca. 2 Minuten Sprachstörungen auf. Nach 2 tägiger Untersuchung in der Klinik wurde Halsschlagader als komplett frei betrachtet. Bei der Untersuchung des Herzens wurde ein mittelgroßes PFO festgestellt. Seit dieser Zeit nehme ich ASS 100. Ich bin 47 Jahre alt, sportlich, ernähre mich gesund und habe das Rauchen (ca. 10 Stück am Tag) seit diesem Vorfall aufgehört. Körperlich fühle ich mich top fit. Da ich seit diesem Vorfall Angst habe irgendetwas falsch zu machen (sportliche Betätigungen, Pressen, Husten) bin ich am Überlegen nach Anraten von meinem Kardiologen das PFO schließen zu lassen. Mein Termin steht bereits. Dennoch bin ich am Überlegen diesen Eingriff durchführen zu lassen. Umso mehr ich mich damit beschäftige umso mehr komme ich ins Zweifeln da dieser Eingriff auch Risiken mit sich bringt und ich eine Familie und einen kleinen Sohn habe. Herzrhythmusstörungen nach Einsetzen des Schirmes, Schlaganfall nach dem Eingriff durch gelöste Ablagerungen in den Adern bis zum Tod können auftreten. Bei Auftreten des TIA hatte ich über einigen Wochen stressbedingt sehr wenig Flüssigkeit zu mir genommen, was vielleicht auch der Auslöser dieser TIA war. Welchen Rat können Sie mir geben. Ist der Eingriff schonend, wie ist das Leben mit einem Schirm danach? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Agnes

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