Herzschwäche Therapie

Ihr Arzt hat bei Ihnen eine Herzschwäche festgestellt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Erkrankung zu behandeln.

Unterschiedliche Medikamente können Ihnen helfen die auftretenden Symptome zu lindern, sodass es Ihnen bald wieder besser geht. Bei der Wahl des richtigen Medikaments sollten Sie unbedingt das Gespräch mit Ihrem Arzt suchen. Denn die richtige Wahl hängt nicht nur von Ihren Symptomen ab, sondern auch davon, wie weit die Erkrankung schon bei Ihnen fortgeschritten ist. Falls sie noch weitere Erkrankungen haben, sollten Sie das auch unbedingt im Gespräch mit Ihrem Arzt erwähnen. Denn nur so kann der Arzt eine optimale Therapie für Sie auswählen.

Am häufigsten verschreibt der Arzt Ihnen sogenannte ACE-Hemmer oder Betablocker. Aber es gibt auch noch andere Medikamente, die anders wirken und vielleicht besser zu Ihnen passen. Gemeinsam mit Ihrem Arzt entscheiden Sie, was die richtige Therapie ist.

Es kann auch vorkommen, dass eine Operation notwendig ist. Häufig entsteht eine Herzinsuffizienz durch verengte Herzkranzgefäße und durch eine Herzkatheter-Untersuchung kann man diese Engstellen wieder weiten. Gerät Ihr Herz aus dem Rhythmus kann ein Herzschrittmacher oder Defibrillator eingesetzt werden. Ebenso kann es sein, dass kaputte Herzklappen repariert oder ersetzt werden müssen. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass Sie ein Spenderherz oder ein künstliches Herz brauchen.

Genauere Informationen zur medikamentösen Therapie finden Sie hier:

Sie können selbst einiges tun, um Ihr Herz zu entlasten und so dazu beizutragen, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

Bewegen Sie sich gern? Dann können Sie sich eventuell wieder öfter motivieren und Ihre körperliche Ausdauer noch etwas steigern.

Natürlich fallen Veränderungen in den Lebensgewohnheiten nicht leicht. Aber wenn es Ihnen gelingt, sich ausreichend zu bewegen – hierfür kann schon ein zügiger Spaziergang zwei- bis dreimal die Woche ausreichend sein – und mögliches Übergewicht abzubauen, werden Sie bald feststellen, dass Sie sich frischer und allgemein aktiver fühlen.

Ein älterer Mann mit weißem Bart und Sportbekleidung und Kopfhörern läuft lachend die Straße entlang.

Mögen Sie die mediterrane Küche? Darin sind reichlich herzgesunde Gemüse, Öle, Fisch und Obst enthalten.

Eine gesündere Ernährung mit einem hohen Anteil pflanzlicher Nahrungsmittel, nur mäßig Fleisch und wenig Salz bedeutet nicht unbedingt Verzicht. Probieren Sie neue Rezepte aus – Sie werden sicher viele Gerichte entdecken, die Ihnen richtig gut schmecken!

Gemüse und Obst farblich von links nach rechts in grün über gelb, orange und rot zu lila in einer Auslage.
Besonders vorsichtig sollten Sie sein mit dem Trinken von Alkohol. Er belastet den Körper und schadet Ihrer Herzgesundheit.

Das gilt auch für das Rauchen. Denn es hat hat viele negative Auswirkungen, unter anderem schadet es den Blutgefäßen. Das ist für Sie als Patient mit einer Herzinsuffizienz besonders gefährlich. Nehmen Sie daher besser lieber heute als morgen Abschied von der Zigarette!

Alle diese Veränderungen sollten Sie nicht alleine angehen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arzt, um sich beraten zu lassen, was für Sie besonders wichtig ist und was Ihnen dabei helfen kann, Ihre Ziele zu erreichen. Falls Sie noch weitere Erkrankungen haben, sollten diese konsequent behandelt werden. Nur so kann Ihr allgemeiner Gesundheitszustand dauerhaft verbessert werden.

Und abschließend: Vermeiden Sie unnötigen Stress – auch er kann sich negativ auf Ihr Herz auswirken. Achten Sie auf sich, dann ist Ihre Herzinsuffizienz zusammen mit der richtigen medikamentösen Therapie gut behandelbar!

Was kann ich selbst tun, um mein Herz zu entlasten?

Ausreichend bewegen

Gesund ernähren

Übergewicht abbauen

Richtige Mengen trinken

Alkohol meiden

Aufhören zu rauchen

Unnötigen Stress vermeiden

Relevante Fragen zum Thema aus dem Expertenforum

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